Industrieunternehmen schließt nach Insolvenz – Kündigung für sämtliche Mitarbeiter
Der Nachfolger einer deutschen Industrieikone gibt im Oktober die Produktion endgültig auf. Allen Mitarbeitern wurde zum Stichtag gekündigt.
Der Nachfolger einer deutschen Industrieikone gibt im Oktober die Produktion endgültig auf. Allen Mitarbeitern wurde zum Stichtag gekündigt.
Trotz Einigung im EU-US-Zollkonflikt bleibt das Problem des Aluminiumschrottabflusses aus Europa ungelöst – und droht sich weiter zu verschärfen. Europas Recyclingindustrie warnt vor einem dauerhaften Rohstoffverlust und fordert umgehend Exportrestriktionen. Die jüngste Einigung zwischen der EU und den USA markiert zwar einen Schritt der Deeskalation im Zollkonflikt.
Was bedeutet die Einigung im Zollstreit für die NRW-Wirtschaft? Die Politik spricht von „Kröten“, Unternehmen reagieren verhalten.
Während laut Einigung für die meisten EU-Importe in die USA ein Basiszollsatz von 15 Prozent gelten soll, wird es bei Stahl und Aluminium bei höheren Zöllen bleiben.
Die von US-Präsident Trump angekündigten neuen Importzölle für Waren aus der EU und Mexiko sollen nicht für alle Branchen gelten. So seien bestimmte Warengruppen wie Autos, Stahl und Aluminium ausgenommen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf das Weiße Haus.
Der US-Präsident hat bei einer Rede in einem Stahlwerk angekündigt, dass die Steuern auf Stahlimporte aus dem Ausland von 25 auf 50 Prozent erhöht werden sollen. Anschließend kündigte er dasselbe für Aluminium an. Die Maßnahme, die Europa hart trifft, werde ab dem 4. Juni in Kraft treten.
Die deutsche Aluminiumindustrie befindet sich weiterhin unter erheblichem Druck. AD-Präsident Rob van Gils: Neue Bundesregierung muss jetzt zügig liefern.
Die europäischen Dachorganisationen der Stahl- und Aluminiumindustrie haben kurz vor Weihnachten „sofortige und effektive Maßnahmen gegen Schrottverluste in Europa“ in einem an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und weitere Mitglieder der Kommission gerichteten Schreiben gefordert. Sie beschreiben darin die Ausfuhr von Schrotten aus der EU in Drittländer als „im Wesentlichen Exporte von Energie und wertvollen Rohstoffen“ aus einem Kontinent, dem es an beidem mangele.
Die GUTMANN Gruppe teilt den bevorstehenden Verkauf der GUTMANN GmbH in Weißenburg, an die Corialis Gruppe mit. Der Verkauf umfasst die europäischen Aktivitäten der des Aluminiumverarbeiters. Die internationalen Markenrechte verbleiben nach Angaben des Unternehmens noch bei den bisherigen Eigentümern.
Zum ersten Mal berichtet der weltweite Aluminiumsektor, dass seine gesamten Treibhausgasemissionen gesunken sind, während die Produktion gestiegen ist. Das International Aluminium Institute (IAI) stellt fest, dass die CO2e-Emissionen des Sektors von 1,13 auf 1,11 Tonnen gesunken sind, während die Produktion um 3,9 % von 104,1 auf 108,2 Millionen Tonnen gestiegen ist.