Schlagwortarchiv für: Aluminium

Fenstermarkt in Westeuropa erreicht Wendepunkt

Nach drei aufeinanderfolgenden Jahren mit rückläufigem Absatz zeichnet sich 2026 eine vorsichtige Trendwende am westeuropäischen Fenstermarkt ab. Das Absatzvolumen wird voraussichtlich um 1,2 % zulegen. Von einer vollständigen Erholung ist der Markt jedoch noch ein gutes Stück entfernt: Das Vorkrisenniveau ist vielerorts noch nicht erreicht und die Entwicklung verläuft innerhalb Westeuropas zunehmend unterschiedlich.

Aluminium-Recycling in Europa: Rekordquoten treffen auf Rohstoffnot

Aluminiums einzigartige Verbindung von Leichtigkeit und Langlebigkeit macht es zu einem wichtigen Bestandteil für Fahrzeugbau, Bauwesen, aber auch Defence. Gleichzeitig liegt seine allgemeine End-of-Life-Recyclingfähigkeit zwischen 90-95%. Ein Blick auf die tatsächliche Recyclingquote sowie die Ausfuhrzahlen von recyclebarem Aluminium zeigt aber, dass der Weg zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft in Europa noch nicht zurückgelegt ist.

Constellium könnte den Ausbau des Aluminiumrecyclings in der EU stoppen, da sich die Schrottknappheit verschärft

Die Pläne von Constellium, das Aluminiumrecycling in der Europäischen Union auszuweiten, könnten auf Eis gelegt werden, sollte es der Region nicht gelingen, ausreichend Aluminiumschrott zu beschaffen, da Exporte in Überseemärkte zu einer Rohstoffknappheit für europäische Hersteller beitragen. Das Unternehmen überprüft derzeit Aluminiumrecyclingprojekte in seinen Geschäftsbereichen Verpackung, Automobil und Luft- und Raumfahrt.

Exportbeschränkungen für Metallschrott: Offene Märkte statt Handelsbarrieren

Noch im Herbst 2026 will die EU-Kommission Exportzölle auf Aluminium- und Kupferschrott vorschlagen. Weitere Maßnahmen, etwa für Batterien, könnten folgen. Die DIHK sieht darin erhebliche Risiken für Lieferketten, Recyclingwirtschaft und den internationalen Handel. In einem Impulspapier macht sie deutlich, unter welchen Bedingungen Beschränkungen allenfalls vertretbar wären und wie eine zukunftsfähige europäische Rohstoffpolitik stattdessen aussehen sollte.

ECHO-Nachhaltigkeitssymposium an der Universität des Saarlandes diskutiert Kreislaufwirtschaft

Im Rahmen der UniGR‑ECHO‑Reihe lädt die Universität des Saarlandes am 14. und 15. September 2026 zum wissenschaftlichen Symposium „ECHO 2026 – Sustainability and the Circular Future with UniGR‑CIRKLA“ ein. Das Themenspektrum ist breit gefächert, neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft werden auch die rechtliche und soziale Dimension beleuchtet.

Gezielte Konsultation: EU-Maßnahme für Aluminiumschrott – Fragebogen für Interessengruppen

Die Sicherstellung der Verfügbarkeit von Aluminiumschrott auf dem EU-Markt ist von entscheidender Bedeutung für das Dekarbonisierungsziel der EU, den ökologischen Wandel und die Gewährleistung ihrer strategischen Autonomie.

Zu diesem Zweck beabsichtigt die EU, ein neues Instrument zu schaffen, um die Abwanderung von Aluminiumschrott aus Europa zu verhindern. Darüber hinaus kündigte die Kommission am 3. Dezember im Rahmen des REsourceEu-Aktionsplans an, bis zum zweiten Quartal 2026 gezielte Maßnahmen für Aluminiumschrott vorzuschlagen.

Nordrhein-Westfalen will Circular Economy als Industrie- und Rohstoffpolitik stärken

Nordrhein-Westfalen will die Circular Economy stärker als industrie- und rohstoffpolitisches Instrument nutzen. Die Landesregierung hat dazu erstmals eine eigene Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen. Ziel sei es, die Abhängigkeit von Primärrohstoffen und internationalen Lieferketten zu verringern, Sekundärrohstoffe stärker in industrielle Wertschöpfung einzubinden und neue zirkuläre Geschäftsmodelle zu fördern, teilte die Landesregierung mit. Die Kreislaufwirtschaft in NRW erwirtschafte bereits heute eine Bruttowertschöpfung von über 20 Mrd. € und sichere mehr als 240.000 Arbeitsplätze.

CBAM für Aluminium: Produkte, Emissionen und Vorschriften für 2026

Wenn Sie Aluminium produzieren, in die EU importieren oder dort damit handeln, sind Sie wahrscheinlich davon ausgegangen, dass CBAM Sie dort am stärksten treffen wird, wo Ihr Strom am schmutzigsten ist. Das ist nachvollziehbar – Strom ist bei weitem der größte reale Faktor für den CO₂-Fußabdruck von Primäraluminium. Was die CBAM-Formel angeht, ist diese Annahme jedoch falsch, und es ist entscheidend, dies richtig zu verstehen, um Ihre Budgets zu planen und zu entscheiden, wo Sie in die Dekarbonisierung investieren.

Hier weiterlesen

Junge Europäer fordern eine stärker kreislauforientierte Zukunft

EU-Kommissarin Jessica Roswall traf sich am Montag (31. August) mit 16 jungen Menschen, die an der Gestaltung des „Youth Check“ der Europäischen Kommission zum künftigen Gesetz über die Kreislaufwirtschaft (CEA) mitgewirkt hatten.

Das Treffen mit der Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft war Teil des partizipativen Prozesses, der Anfang dieses Jahres ins Leben gerufen wurde, um sicherzustellen, dass die Ansichten junger Menschen in die Leitinitiative der Kommission für die europäische Kreislaufwirtschaft einfließen.

Hier weiterlesen

Trimet baut Recyclingbereich mit einem Standort in Hamm weiter aus

Trimet errichtet in Hamm einen neuen Standort für die Aufbereitung und Sortierung von Aluminiumschrotten. Mit dem Ausbau des Bereichs Recycling erweitert der Aluminiumspezialist seine Kreislaufkompetenz und integriert wichtige Arbeitsschritte im Unternehmen. Der neue Standort soll die Versorgung der Gießereien und Umschmelzwerke mit hochwertigen Recyclingrohstoffen stärken. „Die Transformation der Industrie braucht leistungsfähige und stabile Stoffkreisläufe“, sagt Philipp Schlüter, Vorstandsvorsitzender der Trimet Aluminium SE.

Hier weiterlesen