Schlagwortarchiv für: Klimaschutz

Neue Partnerschaft: HAI und Hycobility bringen HycoFusion in den Markt

Hammerer Aluminium Industries (HAI) setzt gemeinsam mit Hycobility Engineering & Technologies den nächsten Schritt auf dem Weg zum dynamischsten und nachhaltigsten Anbieter von Aluminium-Lösungen. Im Fokus steht die Markteinführung von HycoFusion, einem Hybridmaterial aus Aluminium und Holz für neue industrielle Anwendungen.

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Das waren Fensterbau Frontale und Holz-Handwerk 2026

Das Messeduo aus Fensterbau Frontale und Holz-Handwerk ging nach vier intensiven und inspirierenden Messetagen am 27. März 2026 erfolgreich zu Ende. Mit rund 75.000 Besuchern aus 117 Ländern sowie 1.022 Ausstellern aus 47 Ländern, bestätigen die Veranstaltungen ihre Rolle als Branchentreffpunkt.

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Hydro-Geschäftsbericht: Der Weg zu den Zielen 2030

Das Jahr 2025 war von geopolitischen Spannungen geprägt. Für den norwegischen Aluminiumkonzern Hydro erwies sich dabei die breite geografische Aufstellung sowie die integrierte Wertschöpfungskette als stabilisierender Faktor. Im Laufe des Jahres setzte das Unternehmen gezielte Maßnahmen um, um seine Agilität zu erhöhen und das Wachstum in Richtung der strategischen Ziele für 2030 zu beschleunigen.

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Wirbelstromscheider erhöhen Metallausbeute

Der US-amerikanische Entsorgungsdienstleister ReSource Waste Services hat die Rückgewinnung von Nichteisenmetallen in der Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen durch den Einsatz von Wirbelstromscheidern erhöht. Nach Unternehmensangaben stieg die Rückgewinnungsquote bezogen auf den Gesamtdurchsatz von 0,4 Prozent auf über 1,4 Prozent.

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Trimet erweitert Netzwerk für Aluminiumdraht-Recycling

Trimet baut sein Engagement für die Kreislaufwirtschaft in der Aluminiumindustrie weiter aus. Durch geschlossene Stoffkreisläufe mit Kunden stellt der Werkstoffspezialist eine wachsende Zahl von Aluminiumlegierungen für Drahtanwendungen mit hohem Recyclinganteil bereit. Dieses etablierte Modell soll nun konsequent erweitert werden.

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A|U|F e.V. Aluminium-Recycling im Dialog der Praxis

Trimet liefert Abwärme ins Fernwärmenetz der Iqony

Diese Woche gaben die Trimet Aluminium SE und die Iqony Fernwärme GmbH den Startschuss für die Einspeisung industrieller Abwärme der Essener Aluminiumhütte in das Fernwärmenetz von Iqony. Die klimaneutral erzeugte Energie wird die Umweltbilanz der bereits umweltfreundlichen Fernwärmeversorgung in der Region weiter verbessern.

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Veranstaltung zur Kreislaufwirtschaft auf dem Bau

Das Thema Kreislaufwirtschaft auf dem Bau ist Thema einer Vortragsreihe an allen vier Handwerksammern in Rheinland-Pfalz. Kleine und mittlere Handwerksbetriebe aus Rheinland-Pfalz sollen an das Thema „Kreislaufwirtschaft“ im Bauwesen herangeführt und über die aktuellen Trends informiert werden. Ziel der Veranstaltungen ist es, die Betriebe gleich welcher Größe in die Lage zu versetzen, sich auf die zukünftigen Anforderungen im Bereich der Abfall- und Kreislaufwirtschaft einzustellen und wo notwendig zu optimieren.

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Fensterbau mit AIUIF

AIUIF e.V. – Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau auf der Messe Fensterbau Frontale in Nürnberg

Frankfurt, 21. Januar 2026 – In diesem Jahr präsentiert sich die Recycling-Initiative AIUIF auch auf der Messe Fensterbau Frontale (24. – 27. März 2026) in Nürnberg. Als Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) und Bundesverband Flachglas (BF) steht der Meinungsaustausch mit Partnern und Metall- und Fassadenbauern im Vordergrund. „Die Teilnahme an der Messe ist für uns eine gute Möglichkeit, mit Metallbau-Unternehmern, Zulieferfirmen und Praktikern ins Gespräch zu kommen, und über den Wertstoffkreislauf bei AIUIF zu informieren. Unser Ziel ist es, praxisnahe Lösungen rund um Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen vorzustellen und zu diskutieren“, sagt der Vorstandsvorsitzende Thomas Lauritzen.

Netzwerk für die Zukunft

Der A|U|F organisiert seit über 30 Jahren einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium im Bauwesen. Ziel ist es, gebrauchte Bauprodukte aus Aluminium zurückzugewinnen, im Kreislauf zu halten und die Einhaltung der Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes nachzuweisen. Mittlerweile hat der Verein ein bundesweites Netz aus über 250 Mitgliedern und 17 Sammelpartnern aufgebaut. Gemeinsam werden jährlich zehntausende Tonnen Altaluminium erfasst, aufbereitet und dokumentiert. Im Jahr 2024 gelangten über den A|U|F rund 75.000 Tonnen Aluminium zurück in den Stoffkreislauf – etwa 65 Prozent davon Post-Consumer-Schrotte aus Rückbau-, Entkernungs- und Demontageprojekten. Dadurch wurden ca. 400.000 to CO2 eingespart.

Mitglieder des AIUIF haben eindeutige Vorteile: unter anderem bestätigt ein jährlich aktualisiertes Zertifikat den verantwortungsvollen Umgang mit dem Wertstoff Aluminium. „Unser Werkstoff kann ausgezeichnet wiederverwertet werden und die Bedeutung von Recyclingmaterial steigt. Ziel unserer Initiative ist es, das Material in einem geschlossenen Stoffkreislauf zu halten und das auch zu dokumentieren. In Ausschreibungen und Vergaberichtlinien wird das Recycling der verbauten Fenster- und Fassaden bereits vorgeschrieben“, so Thomas Lauritzen.

Halle 7A, Stand 7A-524

Die Recycling-Initiative AIUIF ist auf der Fensterbau Frontale Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) und Bundesverband Flachglas (BF).

Foto: AIUIF

A|U|F vergibt Nachhaltigkeitspreis für Fassadenkonzepte

Nachhaltige Technik für Gebäudehüllen

Frankfurt, 21. Januar 2026 – Anfang Dezember 2025 feierte die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ihre Absolventinnen und Absolventen. In diesem Rahmen wurde zum zweiten Mal der mit 5.000 Euro dotierte Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau“ des A|U|F e. V. verliehen. Die Recycling-Initiative fördert damit gezielt das Interesse und die Kompetenzen angehender Bauingenieure bei der Planung nachhaltiger Fassadenprojekte. Das Siegerteam bestand aus Lukas Firnigl, Lennart Heilig, Jonas Koch, Nicole Weller, Joshua Wernet und Dennis Winkelhofer. Überreicht wurde der Preis von Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons, Studiengangsleitung Bauingenieurwesen-Fassadentechnik der DHBW Mosbach, sowie dem A|U|F-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lauritzen und dem Ehrenvorsitzenden Walter Lonsinger.

Recycling erlebbar machen

Der Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau“ wurde erstmals im Jahr 2024 vom A|U|F e.V. (Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau) ausgelobt und ist mit 5.000 Euro dotiert. Als Preisgeld gehen 3.000 Euro an die StudentInnen der erfolgreichen Gruppe. Für Exkursionen stehen 2.000 Euro zur Verfügung. „Diese Mittel machen es möglich, Recycling und Kreislaufwirtschaft erlebbar zu machen. Geplant sind Besuche auf den Projektbaustellen, bei Schrottverwertern und in Aluminiumrecycling-Werken“, betont Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons. „Solche Preise helfen uns dabei die Ausbildung besser zu gestalten und unsere Hochschule im Bildungsmarkt zu positionieren.“

„Mit der Auslobung des Nachhaltigkeitspreises unterstreicht A|U|F sein Engagement für die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte“, erläutert Thomas Lauritzen die A|U|F-Zielsetzung. Die Auszeichnung würdige kreative Ansätze, die die Zukunft des nachhaltigen Bauens neu definiere. Die Recycling-Initiative engagiert sich seit über drei Jahrzehnten für einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium aus Bauanwendungen. Aluminium sei ein nachhaltiger Werkstoff, der einen festen Platz in der Zukunft der Bauwirtschaft habe, so Lauritzen weiter. Deshalb ist für ihn die gute Ausbildung und Information der Studierenden ein vorrangiges Anliegen. „Die jungen Fassadenspezialisten werden neue Wege finden, um Bau- und Sanierungsaufgaben zu lösen.“

Kriterien für die Preisvergabe

Folgende Kriterien waren relevant für die Vergabe des Nachhaltigkeitspreises 2025 „Konstruktiver Aluminiumbau“:

  • Der Schwerpunkt der Bearbeitung liegt auf der Nachhaltigkeit, dem Recycling sowie der Wiederverwendung von Aluminium.
  • Im Weiteren soll die Kreislaufwirtschaft von Glas und die entsprechende Isolierung betrachtet werden.
  • Die konstruktive Betrachtung der Bearbeitung und die Möglichkeit, welche Handlungsschritte ein Metallbaubetrieb im Vorfeld beisteuern kann, soll in Form von konstruktiven Vorschlägen sowie alternativen Lösungsmöglichkeiten ausgearbeitet werden.

Foto von der Preisverleihung 2025

BU: Professorin Isabelle Simons (r.), Thomas Lauritzen (2.v.r.) und Walter Lonsinger übergaben den Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau 2025“ an die Preisträgerinnen und Preisträger.

(Foto: Fotoatelier Mosbach)