Schlagwortarchiv für: Ressourceneffizienz

Tagung „Fassade im Stoffkreislauf“ in Augsburg

Die Hochschule Augsburg lädt am 22. Februar 2024 zur Tagung Fassade 24 „Fassade im Stoffkreislauf“ ein. Die Tagung thematisiert die Möglichkeiten und Grenzen des zirkulären Wirtschaftens in Fassadenbau und -planung. Die Referenten präsentieren Beiträge zu Lifecycle-Assessment, Recycling von Materialien, Wiederverwendung von Bauteilen, die dabei zu berücksichtigenden rechtlichen Aspekte und den Stand der Forschung ebenso wie die praktische Umsetzung an realisierten Beispielen.

Weitere Information zur Tagung Fassade 24 und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

Hydro eröffnet neues Aluminium-Recyclingwerk in Cassopolis

Am 16. November eröffnete der Aluminiumkonzern Hydro sein neues Werk in Cassopolis in den USA. Nur 18 Monate nach dem ersten Spatenstich wird dort Aluminium mit dem niedrigsten Kohlenstoff-Fußabdruck in Nordamerika hergestellt. Das 150 Millionen USD teure Werk in Michigan wird jährlich 120.000 Tonnen recyceltes Aluminium produzieren.

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Interzero gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024

Interzero wurde für seine innovativen „zero waste solutions“ mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie „Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft“ ausgezeichnet. Interzero bietet seinen Kunden aus allen Branchen maßgeschneiderte Umwelt- und Systemdienstleistungen an, die auf digitalen Plattformen basieren. Durch die Rückführung von rund 2,1 Millionen Tonnen Wertstoffen in den Wirtschaftskreislauf hat Interzero im Jahr 2022 8,7 Millionen Tonnen Primärrohstoffe und rund eine Million Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart.

Die feierliche Preisverleihung findet am 23. November 2023 in Düsseldorf statt.

Interzero, ein europaweit führender Dienstleister für Kreislaufwirtschaft, ist seit dem 1. Januar 2023 Umweltpartner des AIUIF. Als Umweltpartner des AIUIF unterstützt Interzero den vom A|U|F initiierten Recyclingkreislauf für Aluminium, der garantiert, dass aus Altmaterial wieder hochwertige Aluminiumprofile hergestellt werden und der Wertstoff in der Europäischen Union bleibt.

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Übersicht zu Normen und Richtlinien für mehr Ressourceneffizienz

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz bietet auf seiner Webseite einen Überblick zu Normen, Standards und Richtlinien entlang der Wertschöpfungskette im verarbeitenden Gewerbe. Diese dienen unter anderem dazu, eine einheitliche Terminologie und Anforderungen in vielen Wirtschaftsbereichen zu schaffen, die mit der Bauwirtschaft verbunden sind oder zu ihr gehören.

Die Webseite bietet eine übersichtliche Darstellung von VDI-Richtlinien und DIN-Normen, die sowohl die ganzheitliche Bewertung der Ressourceneffizienz von Produkten als auch die Produktentwicklung und -konstruktion unterstützen. Außerdem wird der Lebensweg von Produkten von der Herstellung bis zur Wiederverwendung und Entsorgung als einer der drei Schwerpunkt thematisiert.

Weiterführende Informationen umfassen unter anderem eine Best-Practice-Datenbank, Publikationen sowie den Zugang zur Förderdatenbank Nachhaltiges Bauen.

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Online-Paneldiskussion zum Status Quo der Circular Economy Normung

Am 27.10.2023 veranstalten DIN e.V. und BDI von 8.00 – 10.00 Uhr eine Online-Paneldiskussion zum Status Quo in der horizontalen Circular Economy Normung.

Der Fokus liegt auf die Entwicklungen rund um die europäische und internationale Normung für die Realisierung des europäischen Circular Economy Action Plan. Experten und Interessierte sind eingeladen, über eine Paneldiskussion ins Gespräch zu kommen.

Eine Anmeldung ist bis zum 25. Oktober möglich.

Weitere Informationen sowie das Pogramm finden Sie hier:

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Fensterbranche will Wiederverwertungspotenziale von Altfenstern erhöhen

Gemeinsamer Schritt für eine nachhaltige Zukunft

Die wichtigsten Verbände und Organisationen der Fensterbranche haben eine Studie in Auftrag gegeben, um die Potenziale des Altfenster-Recyclings und weitere Möglichkeiten auszuloten. Es sollen die Abfallpotenziale, alternative Entsorgungskonzepte und Möglichkeiten der Verwertung mit Blick auf eine Wertschöpfungskette über alle Rahmenmaterialien hinweg zu nutzen, ermittelt werden. Durchgeführt wird die Studie von der Conversio Market & Strategy GmbH. Auftraggeber sind der Bundesverband Flachglas (BF), der Bundesverband ProHolzfenster, der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) sowie der Verband Fenster + Fassade (VFF) zusammen mit den Recycling-Initiativen A|U|F, Rewindo und der Biotrans GmbH. Der erste Abschnitt dieser über mindestens zwei Jahre laufenden Analyse gibt einen Überblick über Abfallpotenziale von Kunststoff-, Aluminium- und Holzfenstern und den gemeinsamen Anfall von Wertstoffen und wie diese Stoffe bislang verwertet werden.

Erste Ergebnisse

Der erste Teil der Studie ist bereits erstellt und zeigt, dass jährlich ein Wertstoffpotenzial von 472 Kilotonnen (kt) an Altfenstern in Deutschland anfällt. Hierbei bildet Altglas mit 251 kt (53 Prozent) den größten Mengenanteil. Von den circa 33 Prozent Rahmenmaterialien entfällt knapp die Hälfte der Menge mit 76 kt (16 Prozent) auf Holzrahmen, gefolgt von PVC-Profilen mit 44 kt (9 Prozent) und Aluminiumprofilen mit 35 kt (8 Prozent). Die Beschläge inklusive Griffe umfassen circa 17 kt (4 Prozent). Die restlichen 49 kt (10 Prozent) entfallen auf weitere Komponenten wie Dichtungen, Abstandshalter, Schrauben und Beschichtungen aller Art, aber auch auf Stahlarmierungen, die allein 29 kt ausmachen. Schon jetzt kann ein Gros der Altfenster je nach Material aufgearbeitet, recycelt und zu einem recht hohen Anteil auch wieder für die Fensterherstellung verwendet werden.
Neben den Verbänden und Organisationen ist auch die Biotrans GmbH an der Studie beteiligt. Das Entsorgungsunternehmen bietet seit zwölf Jahren ein Konzept für alle Fenster und Rahmenmaterialen. Bundesweit werden die Altkonstruktionen mit eigenen Containern und Fuhrpark gesammelt und zentral in Schwerte mit dem Ziel einer möglichst hohen Verwertungsquote aufbereitet. Dort werden je nach Anfallstelle des Abfalls auch verschiedene Rahmenmaterialien gemeinsam in einem Container angenommen. Biotrans erfasst aber auch, genau wie die anderen Recycling-Partner der beteiligten Verbände, je nach Abfallmenge und Projekt, Monochargen von Altfenstern unterschiedlicher Rahmenmaterialien.

Weitere Schritte

Wie nicht nur dort, sondern generell eine bessere Verwertung erzielt werden kann, soll die Fortsetzung der Studie in Zusammenarbeit mit einer Hochschule mit passendem Schwerpunkt zeigen. Conversio wird dabei weiter als Supervisor tätig sein. Ferner wird EPPA, der europäische Wirtschaftsverband der Hersteller von Kunststoff-Fenstersystemen mit Sitz in Brüssel, sich an der weiteren Erhebung beteiligen. Im weiteren Studienverlauf geht es nicht nur darum, mehr Recycling-Möglichkeiten zu erarbeiten, sondern die Nachhaltigkeit deutlich zu erhöhen. So soll unter anderem die thermische Verwertung reduziert und auch die Nutzungsmöglichkeiten des Flachglases verbessert werden. Bei der Suche nach Verbesserungspotenzialen gehen die an der Studie beteiligten Verbände und Organisationen den Schritt vom reinen Recycling hin zur Kreislaufwirtschaft über die gesamte Wertschöpfungskette und ebnen damit der Fensterbranche den Weg zu deutlich mehr Nachhaltigkeit. Diese kann dadurch wiederum im Baubereich einen wesentlichen Beitrag zum Green Deal und zur verbesserten Produktverantwortung für das gesamte Fenster leisten und sich auf politischer Ebene mehr Gehör verschaffen.

Erste Ergebnisse der zweiten Stufe der Studie werden für Anfang 2025 erwartet und die Öffentlichkeit zeitnah darüber informiert.

QR-Code zur Studie (Kurzfassung):

Leistungsstarke Recyclinginfrastruktur europaweit aufbauen

Der ZVEI erkennt in der Debatte um den EU Critical Raw Materials Act (ECRMA) zwar Fortschritte, sieht aber weiterhin Handlungsbedarf, um Europa unabhängiger von Importen kritischer Rohstoffe zu machen. Großen Handlungsbedarf sieht der ZVEI weiterhin beim Aufbau einer europaweiten Recyclinginfrastruktur.

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Designing The Future Summit 2023 in Berlin

Das europaweit tätige Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen Drees&Sommer veranstaltet zusammen mit weiteren Partnern vom 25.-26.10.2023  die Veranstaltung „DESIGNING THE FUTURE: The Circular Design, Building and Construction Summit 2023“ im Motorwerk Berlin.

Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm mit Impulsvorträgen, spannenden Diskussionsrunden, einem Ausstellerbereich, Fokus Talks, Workshops und vielem mehr, rund um die übergeordneten Leitfragen der Initiative „Was, wie, wann, warum und wo wollen wir in Zukunft entwickeln, planen, bauen und betreiben? Und welche Produkte, Materialien, Verfahren und Qualitäten sollen dabei zum Einsatz kommen?“

Weitere Information und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

Why aluminium has its place in the EU’s list of strategic raw materials

Aluminium plays a crucial role in vital green and digital technologies like semiconductors and solar panels. It has earned its place in the strategic list of the EU’s draft Critical Raw Materials Act, writes Anna-Michelle Asimakopoulou.

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Vernetzen für die Nachhaltigkeit – der Cradle to Cradle Congress lädt ein

Veranstaltet am 08. und 09. September 2023 in der TU Berlin lädt der C2C Congress zahlreiche Speaker*innen der Gesellschaft und Expert*innen der Ökonomie ein. Mit dem Ansatz, die Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft zu vereinen, arbeitet die NGO seit 2012 daran, Impulse in der Kreislaufwirtschaft zu geben und Vernetzungen zu fördern. Mit Nora Sophie Griefahn und Tim Janssen, den beiden geschäftsführenden Vorständen der C2C NGO, tauchen wir ein in die Welt des C2C und bekommen eine Preview in das diesjährige Programm.

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