Schlagwortarchiv für: Recycling

Offener Brief an EU-Kommission: Keine Handelsbeschränkungen für Recycling-Aluminium

Eine Koalition europäischer Recyclingverbände und -unternehmen hat die Europäische Kommission in einem offenen Brief aufgefordert, mögliche Exportbeschränkungen für Aluminium-Schrott zu überdenken. Die Unterzeichner warnen vor schwerwiegenden Folgen für die Kreislaufwirtschaft und die europäische Industriebasis.

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Kreislaufwirtschaft: Aktionsprogramm könnte noch vor Sommerpause kommen

Seit über zwei Jahren wartet die Wirtschaft auf das Aktionsprogramm. In der Koalition herrschte lange Streit. Kommt jetzt die Einigung?

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Recycling-Aluminium und wie sich Legierungselemente auf die Eigenschaften der Gusslegierung ALSI7MG0,3 auswirken

Forschungshighlight des Fraunhofer IGCV

Von besonders großer Relevanz für die Gießereiindustrie ist die Anreicherung von bestimmten Legierungselementen beim Einsatz von Sekundäraluminium über wiederholte Recycling-Zyklen hinweg. Verschärft wird diese Tendenz, wenn Aluminiumschrotte nicht sortenrein vorliegen. In einer aktuellen Veröffentlichung der Fraunhofer-Institute IGCV, IWM, LBF und IIS wurden nun für mehrere Legierungen (Eisen, Zink, Kuper und Mangan) die technologischen Eigenschaften der Gusslegierung AlSi7Mg0,3 im Detail untersucht.

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Kreislaufwirtschaft im Baubereich stärken

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband (BRV) hat beim diesjährigen BRV-Tag neue Entwicklungen für die Kreislaufwirtschaft im Baubereich vorgestellt. Im Mittelpunkt standen die Verwertung von Bodenaushub, Vegetationstragschichten zur Klimaanpassung sowie neue Regelungen für Recyclingmaterialien aus dem Abbruch.

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Wie lässt sich die Kreislaufwirtschaft schneller umsetzen?

Im Rahmen der Circular Valley Convention am 11. und 12. März 2026 haben Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Mittelstand, Finanzwirtschaft und Innovationsökosystem gemeinsam zentrale Bedingungen für das Gelingen der NKWS erarbeitet. Die Ergebnisse wurden in einem Positionspapier gebündelt, das als Grundlage für den weiteren Dialog mit Wirtschaft und Politik dient.

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Vom Abriss zur Ressource

Wie Kreislaufwirtschaft Wertschöpfung stärkt

Wie kann der Gebäudebestand in Deutschland zur wirtschaftlichen Ressource werden? dena-Experte José Mercado und dena-Expertin Petra van der Wielen zeigen, wie Kreislaufwirtschaft und serielle Sanierung regionale Wertschöpfung stärken und Wachstum neu denken.

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Wirbelstromscheider erhöhen Metallausbeute

Der US-amerikanische Entsorgungsdienstleister ReSource Waste Services hat die Rückgewinnung von Nichteisenmetallen in der Aufbereitung von Bau- und Abbruchabfällen durch den Einsatz von Wirbelstromscheidern erhöht. Nach Unternehmensangaben stieg die Rückgewinnungsquote bezogen auf den Gesamtdurchsatz von 0,4 Prozent auf über 1,4 Prozent.

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Trimet erweitert Netzwerk für Aluminiumdraht-Recycling

Trimet baut sein Engagement für die Kreislaufwirtschaft in der Aluminiumindustrie weiter aus. Durch geschlossene Stoffkreisläufe mit Kunden stellt der Werkstoffspezialist eine wachsende Zahl von Aluminiumlegierungen für Drahtanwendungen mit hohem Recyclinganteil bereit. Dieses etablierte Modell soll nun konsequent erweitert werden.

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Wie Europa sein Aluminium verschleudert

Die europäische Aluminiumindustrie steht vor einem Paradox: Während sie verzweifelt nach Rohstoffen sucht, exportiert der Kontinent massenhaft genau das Material, das sie dringend benötigt. Über 1,2 Millionen Tonnen Aluminiumschrott verlassen jährlich die EU – ein Verlust, den sich Europa eigentlich nicht leisten kann.

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Fensterbau mit AIUIF

AIUIF e.V. – Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau auf der Messe Fensterbau Frontale in Nürnberg

Frankfurt, 21. Januar 2026 – In diesem Jahr präsentiert sich die Recycling-Initiative AIUIF auch auf der Messe Fensterbau Frontale (24. – 27. März 2026) in Nürnberg. Als Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) und Bundesverband Flachglas (BF) steht der Meinungsaustausch mit Partnern und Metall- und Fassadenbauern im Vordergrund. „Die Teilnahme an der Messe ist für uns eine gute Möglichkeit, mit Metallbau-Unternehmern, Zulieferfirmen und Praktikern ins Gespräch zu kommen, und über den Wertstoffkreislauf bei AIUIF zu informieren. Unser Ziel ist es, praxisnahe Lösungen rund um Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen vorzustellen und zu diskutieren“, sagt der Vorstandsvorsitzende Thomas Lauritzen.

Netzwerk für die Zukunft

Der A|U|F organisiert seit über 30 Jahren einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium im Bauwesen. Ziel ist es, gebrauchte Bauprodukte aus Aluminium zurückzugewinnen, im Kreislauf zu halten und die Einhaltung der Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes nachzuweisen. Mittlerweile hat der Verein ein bundesweites Netz aus über 250 Mitgliedern und 17 Sammelpartnern aufgebaut. Gemeinsam werden jährlich zehntausende Tonnen Altaluminium erfasst, aufbereitet und dokumentiert. Im Jahr 2024 gelangten über den A|U|F rund 75.000 Tonnen Aluminium zurück in den Stoffkreislauf – etwa 65 Prozent davon Post-Consumer-Schrotte aus Rückbau-, Entkernungs- und Demontageprojekten. Dadurch wurden ca. 400.000 to CO2 eingespart.

Mitglieder des AIUIF haben eindeutige Vorteile: unter anderem bestätigt ein jährlich aktualisiertes Zertifikat den verantwortungsvollen Umgang mit dem Wertstoff Aluminium. „Unser Werkstoff kann ausgezeichnet wiederverwertet werden und die Bedeutung von Recyclingmaterial steigt. Ziel unserer Initiative ist es, das Material in einem geschlossenen Stoffkreislauf zu halten und das auch zu dokumentieren. In Ausschreibungen und Vergaberichtlinien wird das Recycling der verbauten Fenster- und Fassaden bereits vorgeschrieben“, so Thomas Lauritzen.

Halle 7A, Stand 7A-524

Die Recycling-Initiative AIUIF ist auf der Fensterbau Frontale Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) und Bundesverband Flachglas (BF).

Foto: AIUIF