Schlagwortarchiv für: Rohstoffe

Vernetzen für die Nachhaltigkeit – der Cradle to Cradle Congress lädt ein

Veranstaltet am 08. und 09. September 2023 in der TU Berlin lädt der C2C Congress zahlreiche Speaker*innen der Gesellschaft und Expert*innen der Ökonomie ein. Mit dem Ansatz, die Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft zu vereinen, arbeitet die NGO seit 2012 daran, Impulse in der Kreislaufwirtschaft zu geben und Vernetzungen zu fördern. Mit Nora Sophie Griefahn und Tim Janssen, den beiden geschäftsführenden Vorständen der C2C NGO, tauchen wir ein in die Welt des C2C und bekommen eine Preview in das diesjährige Programm.

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Nachhaltige Versorgung mit kritischen Rohstoffen: Wirtschaftsminister aus Deutschland, Frankreich und Italien vereinbaren enge Kooperation

Auf Einladung von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck traffen sich der französische Minister für Wirtschaft, Finanzen und die industrielle und digitale Souveränität, Le Maire und der italienische Minister für Unternehmen und „Made in Italy“, Urso, gemeinsam mit Industrievertretern der drei Länder, um sich über Aspekte der nachhaltigen Versorgung mit kritischen Rohstoffen auszutauschen.  Ziel des Treffens ist es, gemeinsam Maßnahmen zu identifizieren, wie die drei Länder enger zusammenarbeiten können, um die sichere und nachhaltige Rohstoffversorgung (insbesondere mit kritischen Rohstoffen) der europäischen Industrie zu stärken.

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Aluminium: The Critical Raw Material Act’s Blind Spot

The EU’s Critical Raw Materials Act (CRMA), unveiled earlier this year, is a landmark piece of legislation in Europe’s journey towards a more sustainable and competitive industrial future. Despite its promising elements, the current proposal omits a component that is key to Europe’s smooth transition to a greener economy and increased industrial resilience: aluminium.

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Ein Ökosystem für zirkuläres Bauen

Im Herbst letzten Jahres ging das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit offiziell an den Start, eine offene Plattform für Unternehmen, Kommunen, Vereine und alle anderen, die sich für eine nachhaltige Gesellschaft einsetzen. Dieses Jahr stellen wir in loser Folge eine Auswahl der rund 800 Organisationen vor, die die Mitmacherklärung unterzeichnet haben – wie das Start-up Concular.

„Metal Recycling Market 2023-2029“ – Wachstumsforschung durch Top-Player, Entwicklungspläne, Zukunftstrends, Größe und Anteilsprognose

Dieser (112 Seiten) Bericht enthält derzeitige Zukunftschancen, Nachfragestatus, Geschäftsentwicklungspläne und aktuelle und zukünftige Aussichten mit Industrie- und Untersegmenten. Der „Metal Recycling Market“-Bericht zielt darauf ab, genaue Daten über die Bruttomarge, Gewinn und Verlust, Herstellungskostenstruktur und neueste Technologien mit neuen Produkteinführungen über den Prognosezeitraum zu liefern.

Strangpresstechnik 2023

Mit der aktuellen Ausgabe erscheint auch unser Themenheft Strangpresstechnik 2023 mit Porträts von mehr als 50 Presswerken in Europa. Schon während der Messe ALUMINIUM in Düsseldorf sind die zunehmenden Aktivitäten von Presswerken aus der Türkei auffällig geworden. Ein Trend, den auch unsere Übersicht bestätigt.

Europäische Verpackungsverordnung

Mit der Einstufung aller Verpackungen in Leistungsklassen und der Auflage, flächendeckende Infrastrukturen zu schaffen, wollen neue EU-Vorschriften das Verpackungsrecycling stärken. Der Verband Metallverpackungen e.V. (VMV) begrüßt die Vorschläge. Mit dem Vorschlag macht die EU-Kommission einen weiteren Schritt hin zur Kreislaufwirtschaft. Er sieht vor, dass bis zum Jahr 2030 alle Verpackungen auf dem EU-Markt wiederverwendet oder recycelt werden müssen.

Madaster: Ein Materialkataster als Hebel für echte Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor

Ein Pass für die Fassade oder das Dachfenster? Dr. Patrick Bergmann, Geschäftsführer von Madaster Deutschland, erklärt im Interview, warum Bauteile eine Identität brauchen und wie das die Kreislaufwirtschaft im Bausektor ankurbelt. Madaster ist einer der Gewinner in der Kategorie „Zukunft – Transformation“ des diesjährigen Wettbewerbs „Projekt Nachhaltigkeit“.

 

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Ein nachhaltiges Deutschland bauen – jetzt erst recht

In Zeiten von Krieg, Pandemie, Inflation und Energieknappheit muss die Menschheit die Nachhaltigkeit erst recht voranbringen. Das zeigte die 21. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Ein thematischer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem nachhaltigen Bauen und Wohnen.

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Thalia Theater Hamburg jetzt im AIUIF

Als erste Kultureinrichtung in Deutschland ist die Thalia Theater GmbH in Hamburg dem AIUIF als Mitglied beigetreten. Das zu den vier Staatsbühnen der Freien und Hansestadt zählende Haus sieht die AIUIF-Mitgliedschaft als Teil seiner umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie. Aluminium ist ein wichtiger Werkstoff für die künstlerische und technische Bühnenausstattung. Aufgrund seines geringen Gewichts und der vielfältigen Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten sind Aluminiumbauteile ein häufig verwendeter Werkstoff für die Kulissen und Bühnenbilder des traditionsreichen Hamburger Theaters. Durch die Mitgliedschaft und das AIUIF-Zertifikat wird künftig sichergestellt, dass die Aluminiumbauteile der Theater-Schlosserei nach Gebrauch nicht einfach nur recycelt, sondern dem vom AIUIF garantierten geschlossenen Wertstoffkreislauf zugeführt werden

 

„Ich bin durch die Berichterstattung in der Fachpresse des Metallhandwerks auf die Initiative aufmerksam geworden,“ erläutert der Leiter der Theater-Schlosserei, Peter Hinrich, „und habe die Mitgliedschaft beim AIUIF als sinnvollen Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie ins Gespräch gebracht.“ Die Schlosserei des Theaters übergibt künftig nicht mehr benötigte Bauteile oder Reste aus der Bearbeitung an einen in Hamburg ansässigen Sammelpartner des AIUIF, der dann für die Mengenbilanzierung und die Rückführung des Materials in den geschlossenen Wertstoffkreislauf sorgt.

Für den AIUIF-Vorstandsvorsitzenden Walter Lonsinger ist die Mitgliedschaft der Thalia Theater GmbH in Hamburg ein Beweis dafür, dass der vom AIUIF initiierte und stetig erweiterte Wertstoffkreislauf für Aluminiumprodukte aus dem Baubereich für alle Anwender eine interessante und nachhaltige Alternative zum einfachen Werkstoffrecycling ist. Durch den AIUIF wird der Bau- und Gebäudesektor zuverlässig mit hochwertigen Knetlegierungen aus Sekundärrohstoffen versorgt. „Die Mitgliedschaft der Thalia Theater GmbH in Hamburg zeigt, dass es noch viele Potenziale gibt, um über die Kreislaufwirtschaft sinnvoll, klimaschonend und energieeffizient wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen.“

In der Recyclinginitiative AIUIF e.V. – Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau engagieren sich derzeit mehr als 200 Unternehmen, Planer und Architekten, um den geschlossenen Wertstoffkreislauf von Aluminiumprodukten im Baubereich zu fördern. Aktuell werden rund zwei Drittel der im Baubereich anfallenden Schrotte durch das vom AIUIF eingeführte Zertifikat einem geschlossenen Wertstoffkreislauf zugeführt.