Schlagwortarchiv für: Sekundäraluminium
Offener Brief an EU-Kommission: Keine Handelsbeschränkungen für Recycling-Aluminium
Eine Koalition europäischer Recyclingverbände und -unternehmen hat die Europäische Kommission in einem offenen Brief aufgefordert, mögliche Exportbeschränkungen für Aluminium-Schrott zu überdenken. Die Unterzeichner warnen vor schwerwiegenden Folgen für die Kreislaufwirtschaft und die europäische Industriebasis.
Recycling-Aluminium und wie sich Legierungselemente auf die Eigenschaften der Gusslegierung ALSI7MG0,3 auswirken
Forschungshighlight des Fraunhofer IGCV
Von besonders großer Relevanz für die Gießereiindustrie ist die Anreicherung von bestimmten Legierungselementen beim Einsatz von Sekundäraluminium über wiederholte Recycling-Zyklen hinweg. Verschärft wird diese Tendenz, wenn Aluminiumschrotte nicht sortenrein vorliegen. In einer aktuellen Veröffentlichung der Fraunhofer-Institute IGCV, IWM, LBF und IIS wurden nun für mehrere Legierungen (Eisen, Zink, Kuper und Mangan) die technologischen Eigenschaften der Gusslegierung AlSi7Mg0,3 im Detail untersucht.
Aluminium vom Bau im Kreislauf
Zwischen Klimaschutz, Rohstoffdruck und Praxislücken
Trimet erweitert Netzwerk für Aluminiumdraht-Recycling
Trimet baut sein Engagement für die Kreislaufwirtschaft in der Aluminiumindustrie weiter aus. Durch geschlossene Stoffkreisläufe mit Kunden stellt der Werkstoffspezialist eine wachsende Zahl von Aluminiumlegierungen für Drahtanwendungen mit hohem Recyclinganteil bereit. Dieses etablierte Modell soll nun konsequent erweitert werden.
Wie Europa sein Aluminium verschleudert
Die europäische Aluminiumindustrie steht vor einem Paradox: Während sie verzweifelt nach Rohstoffen sucht, exportiert der Kontinent massenhaft genau das Material, das sie dringend benötigt. Über 1,2 Millionen Tonnen Aluminiumschrott verlassen jährlich die EU – ein Verlust, den sich Europa eigentlich nicht leisten kann.
BIR vermittelt Position der Industrie in offizieller Stellungnahme zur EU-Konsultation zum Aluminiumhandel
Der BIR hat der Europäischen Kommission offiziell seine Position bezüglich der möglichen Einführung von Handelsmaßnahmen für Aluminiumschrott übermittelt. „Wir stehen an der Seite unseres Mitgliedsverbandes Recycling Europe sowie aller europäischen Recycler und unterstützen deren Beitrag vollumfänglich. Diese Stellungnahme macht deutlich, dass unsere Branche zwar die Ziele der EU in Bezug auf Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung uneingeschränkt unterstützt, die Einführung von Exportbeschränkungen oder Handelshemmnissen jedoch grundsätzlich unnötig ist und erhebliche unbeabsichtigte Folgen für die gesamte Wertschöpfungskette nach sich ziehen könnte.“
NTNU und SINTEF gründen Forschungszentrum zum verstärkten Einsatz von recyceltem Aluminium
Ein neues Zentrum soll recyceltes Aluminium zu einem klimafreundlichen Rohstoff für Autos, Gebäude und Energie machen. Die Norwegische Universität für Wissenschaft und Technik in Trondheim NTNU und das Forschungszentrum SINTEF gründen dafür gemeinsam mit einer Reihe von Industriepartnern das Forschungszentrum SFI FAST – Future Aluminium Structures. Dieses Zentrum soll den Einsatz von recyceltem Aluminium in deutlich mehr Fahrzeugen, Energieinfrastruktur und Großkonstruktionen ermöglichen.




