Schlagwortarchiv für: Rohstoffe

Trump plant offenbar Lockerung von Stahl- und Aluminiumzöllen

Wegen der hohen Zölle sind die Verbraucherpreise in den USA zuletzt gestiegen. Bei Stahl und Aluminium könnte US-Präsident Trump laut einem Bericht darum einlenken und die Strafzölle senken.

Hier weiterlesen

A|U|F e.V. Aluminium-Recycling im Dialog der Praxis

IKB-Rohstoffradar Februar 2026 – Aluminium

Nach Angaben der IKB Deutsche Industriebank AG belief sich die globale Produktion von Primäraluminium im Jahr 2025 auf 73,8 Mio. Tonnen und lag damit um 1,4 % unter dem Vorjahresniveau. Regional zeigten sich dabei unterschiedliche Entwicklungen: In Südamerika und China wurde die Aluminiumproduktion jeweils um 1,9 % ausgeweitet. Den stärksten Produktionszuwachs verzeichnete Afrika mit einem Plus von 2,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Hier weiterlesen

Wie Europa sein Aluminium verschleudert

Die europäische Aluminiumindustrie steht vor einem Paradox: Während sie verzweifelt nach Rohstoffen sucht, exportiert der Kontinent massenhaft genau das Material, das sie dringend benötigt. Über 1,2 Millionen Tonnen Aluminiumschrott verlassen jährlich die EU – ein Verlust, den sich Europa eigentlich nicht leisten kann.

Hier weiterlesen

BIR vermittelt Position der Industrie in offizieller Stellungnahme zur EU-Konsultation zum Aluminiumhandel

Der BIR hat der Europäischen Kommission offiziell seine Position bezüglich der möglichen Einführung von Handelsmaßnahmen für Aluminiumschrott übermittelt. „Wir stehen an der Seite unseres Mitgliedsverbandes Recycling Europe sowie aller europäischen Recycler und unterstützen deren Beitrag vollumfänglich. Diese Stellungnahme macht deutlich, dass unsere Branche zwar die Ziele der EU in Bezug auf Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung uneingeschränkt unterstützt, die Einführung von Exportbeschränkungen oder Handelshemmnissen jedoch grundsätzlich unnötig ist und erhebliche unbeabsichtigte Folgen für die gesamte Wertschöpfungskette nach sich ziehen könnte.“

Hier weiterlesen

KI-Nutzung für Kreislaufwirtschaft noch am Anfang

Unternehmen nutzen künstliche Intelligenz (KI) für verschiedene Zwecke – Ressourceneffizienz und kreislauforientierte Maßnahmen zählen für die meisten Betriebe bislang nicht dazu. Das ist kurzsichtig – vor allem im Hinblick auf die zahlreichen EU-Regularien zur Nachhaltigkeit.

Hier weiterlesen

NTNU und SINTEF gründen Forschungszentrum zum verstärkten Einsatz von recyceltem Aluminium

Ein neues Zentrum soll recyceltes Aluminium zu einem klimafreundlichen Rohstoff für Autos, Gebäude und Energie machen. Die Norwegische Universität für Wissenschaft und Technik in Trondheim NTNU und das Forschungszentrum SINTEF gründen dafür gemeinsam mit einer Reihe von Industriepartnern das Forschungszentrum SFI FAST – Future Aluminium Structures. Dieses Zentrum soll den Einsatz von recyceltem Aluminium in deutlich mehr Fahrzeugen, Energieinfrastruktur und Großkonstruktionen ermöglichen.

Hier weiterlesen

Warum Aluminium, Kupfer und Nickel so teuer sind

Ob Smartphone, Windrad oder Elektroauto: Ohne Industriemetalle gäbe es viele Produkte und Technologien nicht. Aktuell steigen die Preise. Was steckt dahinter?

Hier weiterlesen

Fensterbau mit AIUIF

AIUIF e.V. – Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau auf der Messe Fensterbau Frontale in Nürnberg

Frankfurt, 21. Januar 2026 – In diesem Jahr präsentiert sich die Recycling-Initiative AIUIF auch auf der Messe Fensterbau Frontale (24. – 27. März 2026) in Nürnberg. Als Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) und Bundesverband Flachglas (BF) steht der Meinungsaustausch mit Partnern und Metall- und Fassadenbauern im Vordergrund. „Die Teilnahme an der Messe ist für uns eine gute Möglichkeit, mit Metallbau-Unternehmern, Zulieferfirmen und Praktikern ins Gespräch zu kommen, und über den Wertstoffkreislauf bei AIUIF zu informieren. Unser Ziel ist es, praxisnahe Lösungen rund um Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen vorzustellen und zu diskutieren“, sagt der Vorstandsvorsitzende Thomas Lauritzen.

Netzwerk für die Zukunft

Der A|U|F organisiert seit über 30 Jahren einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium im Bauwesen. Ziel ist es, gebrauchte Bauprodukte aus Aluminium zurückzugewinnen, im Kreislauf zu halten und die Einhaltung der Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes nachzuweisen. Mittlerweile hat der Verein ein bundesweites Netz aus über 250 Mitgliedern und 17 Sammelpartnern aufgebaut. Gemeinsam werden jährlich zehntausende Tonnen Altaluminium erfasst, aufbereitet und dokumentiert. Im Jahr 2024 gelangten über den A|U|F rund 75.000 Tonnen Aluminium zurück in den Stoffkreislauf – etwa 65 Prozent davon Post-Consumer-Schrotte aus Rückbau-, Entkernungs- und Demontageprojekten. Dadurch wurden ca. 400.000 to CO2 eingespart.

Mitglieder des AIUIF haben eindeutige Vorteile: unter anderem bestätigt ein jährlich aktualisiertes Zertifikat den verantwortungsvollen Umgang mit dem Wertstoff Aluminium. „Unser Werkstoff kann ausgezeichnet wiederverwertet werden und die Bedeutung von Recyclingmaterial steigt. Ziel unserer Initiative ist es, das Material in einem geschlossenen Stoffkreislauf zu halten und das auch zu dokumentieren. In Ausschreibungen und Vergaberichtlinien wird das Recycling der verbauten Fenster- und Fassaden bereits vorgeschrieben“, so Thomas Lauritzen.

Halle 7A, Stand 7A-524

Die Recycling-Initiative AIUIF ist auf der Fensterbau Frontale Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) und Bundesverband Flachglas (BF).

Foto: AIUIF

A|U|F vergibt Nachhaltigkeitspreis für Fassadenkonzepte

Nachhaltige Technik für Gebäudehüllen

Frankfurt, 21. Januar 2026 – Anfang Dezember 2025 feierte die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ihre Absolventinnen und Absolventen. In diesem Rahmen wurde zum zweiten Mal der mit 5.000 Euro dotierte Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau“ des A|U|F e. V. verliehen. Die Recycling-Initiative fördert damit gezielt das Interesse und die Kompetenzen angehender Bauingenieure bei der Planung nachhaltiger Fassadenprojekte. Das Siegerteam bestand aus Lukas Firnigl, Lennart Heilig, Jonas Koch, Nicole Weller, Joshua Wernet und Dennis Winkelhofer. Überreicht wurde der Preis von Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons, Studiengangsleitung Bauingenieurwesen-Fassadentechnik der DHBW Mosbach, sowie dem A|U|F-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lauritzen und dem Ehrenvorsitzenden Walter Lonsinger.

Recycling erlebbar machen

Der Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau“ wurde erstmals im Jahr 2024 vom A|U|F e.V. (Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau) ausgelobt und ist mit 5.000 Euro dotiert. Als Preisgeld gehen 3.000 Euro an die StudentInnen der erfolgreichen Gruppe. Für Exkursionen stehen 2.000 Euro zur Verfügung. „Diese Mittel machen es möglich, Recycling und Kreislaufwirtschaft erlebbar zu machen. Geplant sind Besuche auf den Projektbaustellen, bei Schrottverwertern und in Aluminiumrecycling-Werken“, betont Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons. „Solche Preise helfen uns dabei die Ausbildung besser zu gestalten und unsere Hochschule im Bildungsmarkt zu positionieren.“

„Mit der Auslobung des Nachhaltigkeitspreises unterstreicht A|U|F sein Engagement für die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte“, erläutert Thomas Lauritzen die A|U|F-Zielsetzung. Die Auszeichnung würdige kreative Ansätze, die die Zukunft des nachhaltigen Bauens neu definiere. Die Recycling-Initiative engagiert sich seit über drei Jahrzehnten für einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium aus Bauanwendungen. Aluminium sei ein nachhaltiger Werkstoff, der einen festen Platz in der Zukunft der Bauwirtschaft habe, so Lauritzen weiter. Deshalb ist für ihn die gute Ausbildung und Information der Studierenden ein vorrangiges Anliegen. „Die jungen Fassadenspezialisten werden neue Wege finden, um Bau- und Sanierungsaufgaben zu lösen.“

Kriterien für die Preisvergabe

Folgende Kriterien waren relevant für die Vergabe des Nachhaltigkeitspreises 2025 „Konstruktiver Aluminiumbau“:

  • Der Schwerpunkt der Bearbeitung liegt auf der Nachhaltigkeit, dem Recycling sowie der Wiederverwendung von Aluminium.
  • Im Weiteren soll die Kreislaufwirtschaft von Glas und die entsprechende Isolierung betrachtet werden.
  • Die konstruktive Betrachtung der Bearbeitung und die Möglichkeit, welche Handlungsschritte ein Metallbaubetrieb im Vorfeld beisteuern kann, soll in Form von konstruktiven Vorschlägen sowie alternativen Lösungsmöglichkeiten ausgearbeitet werden.

Foto von der Preisverleihung 2025

BU: Professorin Isabelle Simons (r.), Thomas Lauritzen (2.v.r.) und Walter Lonsinger übergaben den Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau 2025“ an die Preisträgerinnen und Preisträger.

(Foto: Fotoatelier Mosbach)