A|U|F vergibt Nachhaltigkeitspreis für Fassadenkonzepte
Nachhaltige Technik für Gebäudehüllen
Frankfurt, 21. Januar 2026 – Anfang Dezember 2025 feierte die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ihre Absolventinnen und Absolventen. In diesem Rahmen wurde zum zweiten Mal der mit 5.000 Euro dotierte Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau“ des A|U|F e. V. verliehen. Die Recycling-Initiative fördert damit gezielt das Interesse und die Kompetenzen angehender Bauingenieure bei der Planung nachhaltiger Fassadenprojekte. Das Siegerteam bestand aus Lukas Firnigl, Lennart Heilig, Jonas Koch, Nicole Weller, Joshua Wernet und Dennis Winkelhofer. Überreicht wurde der Preis von Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons, Studiengangsleitung Bauingenieurwesen-Fassadentechnik der DHBW Mosbach, sowie dem A|U|F-Vorstandsvorsitzenden Thomas Lauritzen und dem Ehrenvorsitzenden Walter Lonsinger.
Recycling erlebbar machen
Der Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau“ wurde erstmals im Jahr 2024 vom A|U|F e.V. (Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau) ausgelobt und ist mit 5.000 Euro dotiert. Als Preisgeld gehen 3.000 Euro an die StudentInnen der erfolgreichen Gruppe. Für Exkursionen stehen 2.000 Euro zur Verfügung. „Diese Mittel machen es möglich, Recycling und Kreislaufwirtschaft erlebbar zu machen. Geplant sind Besuche auf den Projektbaustellen, bei Schrottverwertern und in Aluminiumrecycling-Werken“, betont Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons. „Solche Preise helfen uns dabei die Ausbildung besser zu gestalten und unsere Hochschule im Bildungsmarkt zu positionieren.“
„Mit der Auslobung des Nachhaltigkeitspreises unterstreicht A|U|F sein Engagement für die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte“, erläutert Thomas Lauritzen die A|U|F-Zielsetzung. Die Auszeichnung würdige kreative Ansätze, die die Zukunft des nachhaltigen Bauens neu definiere. Die Recycling-Initiative engagiert sich seit über drei Jahrzehnten für einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium aus Bauanwendungen. Aluminium sei ein nachhaltiger Werkstoff, der einen festen Platz in der Zukunft der Bauwirtschaft habe, so Lauritzen weiter. Deshalb ist für ihn die gute Ausbildung und Information der Studierenden ein vorrangiges Anliegen. „Die jungen Fassadenspezialisten werden neue Wege finden, um Bau- und Sanierungsaufgaben zu lösen.“
Kriterien für die Preisvergabe
Folgende Kriterien waren relevant für die Vergabe des Nachhaltigkeitspreises 2025 „Konstruktiver Aluminiumbau“:
- Der Schwerpunkt der Bearbeitung liegt auf der Nachhaltigkeit, dem Recycling sowie der Wiederverwendung von Aluminium.
- Im Weiteren soll die Kreislaufwirtschaft von Glas und die entsprechende Isolierung betrachtet werden.
- Die konstruktive Betrachtung der Bearbeitung und die Möglichkeit, welche Handlungsschritte ein Metallbaubetrieb im Vorfeld beisteuern kann, soll in Form von konstruktiven Vorschlägen sowie alternativen Lösungsmöglichkeiten ausgearbeitet werden.
Foto von der Preisverleihung 2025
BU: Professorin Isabelle Simons (r.), Thomas Lauritzen (2.v.r.) und Walter Lonsinger übergaben den Nachhaltigkeitspreis „Konstruktiver Aluminiumbau 2025“ an die Preisträgerinnen und Preisträger.
(Foto: Fotoatelier Mosbach)














